mai-light: die mairübchen-suppe.

Manchmal könnte man glatt vergessen, dass da draußen schon Frühling sein soll - wären da nur nicht die ganzen Mai-typischen Delikatessen: Erdbeeren, Spargel, Mangold, Spinat, Rhababer, Radieschen und natürlich Mairüben

Leider fristet das gemeine Mairübchen ein vergleichsweise vernachlässigtes Dasein im Gemüsekosmos der Supermärkte, aber hin und wieder hat man Glück (oder besorgt sich die Rüben eben auf dem Markt). Unfair! Mairüben schmecken geschält auch roh sehr gut und selbst die Blätter lassen sich wie Spinat oder Radieschenblätter verwenden. Ein Allround-Gemüse quasi. Heute geht es aber lediglich um die Knolle.

Mairübchen-Suppe nach: slowly veggie!




Rezept (für 2 Portionen)

  • 3 große Mairübchen, gewaschen und geschält
  • 1 Zwiebel
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne 
  • ½ EL Mehl 
  • ½ EL Zucker
  • 1 ½ EL Sonnenblumenöl
  • Salz und Pfeffer

Die Mairübchen in grobe Würfel schneiden und zusammen mit der in feine Würfel geschnittenen Zwiebel im Sonnenblumenöl andünsten. Zucker und Mehl hinzugeben und leicht karamellisieren lassen.
Die Gemüsebrühe und die Sahne (ich habe Soja-Sahne benutzt) hinzugeben und das Ganze ca. 15 Minuten lang köcheln lassen. 
Die Suppe vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab - surprise, surprise - pürieren. Anschließend durch ein feines Sieb streichen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas Brot servieren.

Nach dem Originalrezept gehört eigentlich noch ein Bärlauchöl dazu. Leider habe ich nirgendwo Bärlauch auftreiben können (vielleicht ist also doch noch nicht Mai?!), also fiel das aus. Ich habe stattdessen zusammen mit der Gemüsebrühe ein bisschen Knoblauch in die Suppe gegeben und am Ende ein paar bunte Rettichsprossen darübergestreut. Auch gut!




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