meerrettichsuppe mit karamellisiertem apfel.

Es ist Herbst! Jedenfalls suggerierte mir das der heute auf mich niedergehende Regen, während ich mit dem Rad durch fallendes Laub rollte. Schön, aber ein bisschen früh. Als hätte ich es geahnt (habe ich nicht, sonst hätte ich meine Fenster heute eher nicht geputzt...) gab es nach meiner Rückkehr und einer warmen Dusche:

Meerrettichsuppe mit karamellisiertem Apfel aus: Lust auf Genuss 09/2013





Rezept (für 2 Personen):

  • eine Zwiebel
  • ca. 75 g Kartoffeln, mehligkochend
  • ca. 150 g Knollensellerie
  • 1 TL Butter
  • 450 ml Gefügelfond (hier ersetzt durch Gemüsefond)
  • 125 g Meerrettichwurzel (hat im Moment noch keine Saison, ist aber trotzdem hin und wieder erhältlich)
  • 50 g Schlagsahne (hier ersetzt durch Sojasahne)
  • 2 EL Olivenöl (im Originalrezept: + 1 EL zum Anbraten der Meerrettich-Streifen, die ich ausgespart habe)
  • ½ Bund Bohnenkraut
  • ein säuerlicher Apfel
  • 1 EL brauner Zucker
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zwiebel in feine Würfel schneiden. Sellerie und Kartoffel schälen, den Dreck abwaschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf zerlassen und das Gemüse hineingeben. Andünsten und anschließend die Gemüsebrühe hinzugeben. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze etwa 20 Minuten kochen, bis das Gemüse weich gegart ist.

In der Zwischenzeit den Meerrettich schälen und fein reiben (vorsicht, brennt in den Augen!). Die im Originalrezept vorgesehenen, dekorativen Meerrettich-Streifen habe ich weggelassen. Den Meerrettich zusammen mit der Sahne in den Topf geben und noch einmal kurz aufkochen. Pürieren und - falls nötig - mit etwas Wasser verdünnen.

Den Apfel waschen und entkernen. In dünne Scheiben schneiden. Mit dem braunen Zucker in einer Pfanne leicht karamellisieren, bis die Äpfel eine leichte Bräune annimmt.
Für das Kräuteröl die Blätter von den Stängeln des Bohnenkrauts abpflücken und zusammen mit 2 EL Olivenöl pürieren.

Suppe in eine Schüssel geben, Äpfel hinzufügen und mit Kräuteröl beträufeln.


Dazu passt: ein Stück "Taunus-Räuber" (Roggenbrot mit Koriander und Backpflaumen) und ein kaltes Malzbier.

1 Kommentare:

  1. Die Grundidee der Suppe hat mir sofort zugesagt, Meerrettich und Apfel, super. Beim Nachkochen und Essen musste ich allerdings kapitulieren. Kann die Menge Meerrettich stimmen?!? Nach 5 Löffeln war an Weiteressen nicht mehr zu denken, viel, viel zu scharf (obwohl ich das an und für sich mag). Vielleicht versuche ich es nächstes Mal mit einem Viertel...
    Liebe Grüße :)

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