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Brückentagsfreitags-Küche ist ab heute die Küche der zu Unrecht ungeliebten Lebensmittel. Nachdem Rote Beete mittlerweile den Aufstieg aus dem Keller der Unterschätzung geschafft hat, ist es an der Zeit, dem Rosenkohl dabei ein wenig unter die Arme zu greifen. Während gekochter, ungewürzter, gräulicher Beilagen-Rosenkohl vermutlich zu Recht ein Dasein im Schatten seiner Tellergenossen fristet, geht es auch ganz anders:

Rosenkohl-Ricotta-Gratin aus: Donna Hay - Frisch und Leicht







Rezept (für 2 Portionen)

  • 150 g Ricotta
  • 190 ml Milch
  • 1 Ei
  • 25 g Parmesan, fein gerieben
  • 9-10 Rosenkohl-Röschen (je nach Größe)
  • Zitronenthymian (ersatzweise geht auch normaler Thymian; dann einfach die Ricotta-Masse mit etwas abgeriebener Zitronenschale verfeinern)
  • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Ergänzung (weil noch im Kühlschrank): Mürbeteig

Ofen auf 180°C Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Milch, Ricotta, Parmesan und Ei verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Rosenkohl putzen und halbieren. Eine mittlere Tarte- oder niedrige Auflaufform mit wenig Butter einfetten und mit dem Teig auslegen (Kapazität: ca. 1 Liter). Mit einer Gabel den Boden gleichmäßig  einstechen und die Ricotta-Mischung auf dem Teig verteilen. Die halbierten Rosenkohlröschen mit der Schnittfläche nach oben in die Mischung setzen und mit Zitronenthymian bestreuen. Etwa 45 Minuten backen, bis der Rosenkohl gar ist und die Ricotta-Mischung eine goldbraune Farbe angenommen hat.

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