winter-event im gemüseregal - mein veganes menü.

Bei Wo geht's zum Gemüseregal? läuft derzeit und noch bis Ende November das "Winter-Event vegan", an dem ich mich hiermit beteiligen möchte. OMG, mein erster Schritt in die Welt echter Blogger (so mit Events, Vernetzung und so... naja, also fast) - abgefahren!

Vorspeise: Blumenkohl-Pannacotta mit Rucola nach: slowly veggie! (Nr. 3) (veganisiert)







Rezept (für 2 Personen)

  • 200 g Blumenkohl (ich habe etwas mehr benutzt, ca. 250 g)
  • 150 ml Vollmilch (hier: Soja-Milch, ungesüßt)
  • 4 g Agar-Agar
  • Salz, Pfeffer (aus der Mühle)
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 125 ml Schlagsahne (hier: Soja-Sahne)
  • 5 g Butter (hier: Margarine, z.B. Alsan)
  • 25 ml trockener Weißwein
  • ½ Msp. Safranfäden (habe ich vergessen)
  • 25 ml Gemüsebrühe
  • ½ TL Speisestärke
  • eine Scheibe Toastbrot
  • ½ Bund Rucola
  • ½ l Pflanzenöl zum Frittieren (das Frittieren habe ich mir geschenkt...)

Portionsförmchen (ca. 150 ml Fassungsvermögen) bereitstellen. Blumenkohl waschen und vorsichtig trocknen. Etwa 40 g in kleine, hübsche Röschen teilen und zur Seite stellen. Milch in einem Topf erhitzen. Restlichen Blumenkohl grob zerteilen und für ca. 8 Minuten in der Milch garen. Kurz vor Ende der Garzeit das Agar-Agar hinzufügen und gut verrühren. Topf vom Herd nehmen und Blumenkohl mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 100 ml Sahne steif schlafen (habe ich nicht gemacht, ging auch ungeschlagen) und schnell unter das Blumenkohlpüree rühren. In die Förmchen füllen und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Achtung: bei der Verarbeitung nach Zugabe des Agar-Agar nicht trödeln, sonst wird die Pannacotta schon fest, bevor sie in den Förmchen landet.

Vor dem Servieren der Pannacotta Butter (hier: Margarine) in einem Topf schmelzen und die zur Seite gestellten Blumenkohlröschen darin andünsten. Mit Weißwein ablöschen. Safran hinzugeben (wenn man dran denkt...) und mit der Brühe sowie der restlichen Sahne auffüllen. Gut verrühren. Ca. 2 Minuten köcheln lassen. Die Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen und die Sauce damit binden. Ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Rucola putzen und trocken schleudern. Einige Blätter zur Seite legen. Toastbrot von der Rinde befreien und in Würfel schneiden. Zusammen mit dem Rucola mit Hilfe eines Stabmixers pürieren (dauert ein bisschen). Salzen und mit einem Ausstechring kreisförmig auf den Tellern verteilen. Restlichen Rucola in heißem Pflanzenfett frittieren (ca. 10 Sekunden lang) und auf Küchenkrepp abtropfen. Ebenfalls salzen. (Diesen Schritt habe ich weggelassen.)
Pannacotta auf die Teller in die Mitte der Rucola-Masse stürzen. Wenn es nicht gleich funktioniert, die Förmchen für einige Sekunden in heißes Wasser tauchen und/oder die Ränder vorsichtig mit einem Messer lösen. Blumenkohl-Röschen und -sauce darübergeben. Mit restlichem (frittiertem) Rucola garnieren.


Hauptspeise: Frische Nudeln mit Maronen-Spinat-Füllung und Zitronen-Weißwein-Sößchen (improvisiert)








Rezept (für 2 Personen):
 
  • Nudelteig (entweder selbstgemacht oder - weil keine Nudelmaschine und keine Muskelkraft - aus dem Kühlregal)
  • 200 g Maronen, gekocht
  • 200 g Blattspinat, gefroren
  • eine Bio-Zitrone, unbehandelt
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 100 ml Brühe
  • eine Schalotte
  • 3-4 Zweige Thymian, frisch 
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 TL Speisestärke
  • Granatapfelkerne, frisch

Spinat auftauen (z.B. in einem Topf bei geringer Hitze). Maronen mit einer Gabel zerdrücken. Aus dem Nudelteig Kreise ausstechen, z.B. mit einem Servierring (ca. 12 cm Durchmesser). Schalotte in sehr feine Würfel schneiden. Spinat sehr gut ausdrücken und zu den zerdrückten Maronen geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und etwa ein Drittel der Schalottenwürfel hinzugeben. Mit den Händen gut verkneten. 

Restliche Schalottenwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen. Mit Brühe und Weißwein ablöschen. Thymian hinzugeben und ca. 8 Minuten köcheln lassen. Währenddessen die Zitrone abreiben (Obacht: nur die äußere, gelbe Haut benutzen!) und auspressen. Zitronensaft und -schale zur Weißwein-Brühe geben und weitere 10 Minuten einkochen lassen. Mit 1 TL Ahornsirup und etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und unter die Sauce mischen.

Nudelwasser aufsetzen und salzen, sobald es kocht. Einzelne Nudelteig-Kreise mit Wasser bestreichen, so lässt sich der Teig besser verarbeiten. Je ca. 1 TL der Spinat-Maronen-Masse in das untere Drittel des Kreises setzen. Die obere Teighälfte über die Füllung nach unten schlagen, sodass die Kanten aufeinander liegen. Alles fest andrücken, Kanten ggf. mit einer Kuchengabel zusammenpressen. Die Nudeln kurz in das kochende Wasser geben, bis sie nach oben steigen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und auf die Teller verteilen. Zitronen-Weißwein-Sauce mit einem Löffel auf den Nudeln verteilen. Nach Lust und Laune mit Granatapfelkernen garnieren (die ergänzen die süßlich-erdige Füllung der Nudeln und die säuerliche Sauce um eine tolle, fruchtige Note! Außerdem sieht's hübsch aus, höhö.). 



Die beiden Gerichte sind zwar sehr verschieden, passen aber durch gemeinsame Elemente (Weißwein-Sößchen, wenn auch in zwei sehr unterschiedlichen Varianten) hervorragend zusammen. Viele meiner Herbst-und-Winter-Lieblinge (Maronen, Granatapfel, Blumenkohl...) haben ihren wohlverdienten Platz in diesem Menü erhalten. Also: guten Appetit!


7 Kommentare:

  1. WOW! Das sieht beides toll aus! Ich drück die Daumen für's Event! :)

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  2. GRANDIOS! Ich drück dir auch die Daumen, ich halt mich aus der Entscheidung ja völlig raus und überlasse alles der Jury, ich kann mittlerweile gar nicht mehr objektiv entscheiden *g*

    <3

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    1. Die bisherigen Beiträge finde ich alle super. Tolle Idee für ein Event! :)

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  3. wow das sieht lecker aus :)

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  4. Ui! Das sieht ja sehr fein aus!

    Die Pasta werde ich definitiv zeitnah nachkochen. Ich liebe alles mit Maronen!

    Einen sehr schönen Blog hast Du da im Übrigen. :)

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