aus dem garten I: rettich-quark.

Die Tage sind anstrengend und viel zu kurz für die viel zu reiche Ernte: der Mangold sprießt, der Rettich reift und langsam ist auch der Kohlrabi essbar. Die Walderdbeeren sind eine geschmackliche Offenbarung, die Zucchinipflanzen produzieren scheinbar endlose Blüten und die Tomaten schießen wie Unkraut in die Höhe. Dummerweise tut es ihnen das echte Unkraut nach... Trotzdem: das Projekt "Gemüsegarten" ist wohl eins der besten Dinge, die ich in den vergangenen Jahren angefangen habe (neben meiner beruflichen Neuorientierung)! Und weil die Ernte auch irgendwo hinwandern muss, gab es heute zur Stärkung nach einem erschöpfenden Umzug (wer auch immer sich gedacht hat, Häuser mit mehr als drei Stockwerken wären eine gute Idee, gehört nachträglich erwürgt):

Rettich-Quark mit Gurke, Dill und Rucola-Sprossen (improvisiert)





Rezept (für 2 Personen)

  • ½ mittelgroßer Rettich, frisch und geschält
  • ½ Mini-Gurke, gewaschen und entkernt
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 250 g Quark
  • 50 g Joghurt
  • 1 Handvoll Dill
  • 1 Handvoll Rucola- oder Rettichsprossen
  • 1 EL weißer Balsamico-Essig
  • Agavendicksaft
  • Salz, Pfeffer

Rettich und Gurke fein würfeln. Frühlingszwiebel waschen und in feine Scheiben schneiden. Dill und die Hälfte der Sprossen fein hacken. Alles gemeinsam mit dem Quark, dem Joghurt, dem Essig und einem winzigen Schuss Agavendicksaft gründlich verrühren. Salzen und pfeffern. Zum Servieren mit den restlichen Sprossen garnieren.

Dazu passt: frisches, warmes Laugengebäck und ein Weißbier (verdient!).
 

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen